Andacht zur Jahreslosung 2026
GOTT SPRICHT: SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU!
(Offenbarung 21,5)
Die neue Jahreslosung stellt mir eine atemberaubende Hoffnung vor Augen;
eine Hoffnung, die mein Denken und Fühlen weit übersteigt:
Gott wird eines Tages – dann, wenn er es für richtig hält – Himmel und Erde
vollkommen neu schaffen.
Die Nachrichten in Fernsehen und Internet belegen dies tagtäglich: Aus unserer alten Welt
wird keine neue Welt entstehen – ohne Krieg, ohne Leid, ohne Tod. Auch nicht
auf dem Mond oder dem Mars.
In Gottes neuer Welt aber ist das unerbittliche Gesetz erledigt, dass alles, was lebt, -sterben
muss. Ad acta gelegt sind dann alle bösen Gedanken, Worte und Taten, unter denen
Menschen gelitten haben; und mit denen sie anderen Leid zufügt haben.
Denn Gott selbst wird dann ganz bei seinen Menschen wohnen – nicht mehr schmerzlich fern
von uns, sondern mitten unter uns. Wie eine Mutter wird Gott allen Tränen
von -unseren Augen abtrocknen. Und liebevoll wird Gott uns trösten: „Nun musst du nicht
mehr weinen, denn alles ist jetzt gut. Auch brauchst du keine Angst mehr zu
haben, denn „,der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz
wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.‘“ (Vers 4)
Dies ist keine Vertröstung, die mich blind macht für die Gegenwart. Diese Hoffnung öffnet
mir die Augen und gibt mir Kraft für heute. Damit ich getrost und tatkräftig in diesem neuen
Jahr unterwegs bin – unterwegs in Gottes gute Zukunft für alle Menschen.
Text: Reinhard Ellsel